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Wandern in der Côte-d'Or:die schönsten Wanderrouten

Tour du Morvan, Voie des Vignes, Wald von Châtillon, GR 7: die schönsten Wanderungen der Côte-d'Or. Distanzen, Höhenunterschiede, Schwierigkeit.

3 Min. LesezeitAktualisiert Juli 2026

Kurz gesagt: die Côte-d’Or bietet vielfältige Wanderlandschaften, von Morvan-Wäldern über Kalkklippen des Auxois bis zu Weinbergwegen. Der GR 2, der GR 7 und der GR de Pays Tour du Morvan durchqueren das Département. Höchster Punkt: Haut-Folin, 901 m im Morvan.

Von 2-Stunden-Spaziergängen im Weinberg bis zu Mehrtagesrouten, die 5 schönsten Wege, nach Schwierigkeit sortiert.

1. Der Tour du Morvan auf den GR (230 km, 12 Tage)

Der GR de Pays Tour du Morvan umrundet das Granitmassiv auf 230 km. Wälder, Seen, Wiesen, Steindörfer. Rund 5.800 m Höhenmeter kumuliert.

Etappen

11–13 Etappen à 15–22 km. Übernachtung in Gîtes d’étape, B&Bs oder Camping. Spektakulärste Abschnitte um Lac des Settons und Haut-Folin.

Schwierigkeit

Mittel bis schwer. Gut markiert, keine technischen Passagen, aber 300–500 m/Tag brauchen Kondition.

Beste Saison: April–Oktober. Juli–August Hitze meiden. Herbst (Oktober) prächtige Farben.

2. Die Auxois-Klippen (15 km, 5 h, Rundweg)

Von Semur-en-Auxois: 15 km entlang der Kalkklippen über dem Armançon. Blick auf die Bastide, Schluchten, Rückweg über das Plateau.

Höhenmeter

350 m. Schwierigkeit: leicht bis mittel. Saison: ganzjährig außer nach Starkregen (Matsch).

3. Die Voie des Vignes zu Fuß (72 km, 2–3 Tage)

Die Radroute Dijon–Santenay ist auch für Fußgänger offen. 72 km Wege mit sanften Steigungen, rund zwanzig Weinkommunen, ohne größere Höhenunterschiede. Kontemplative Wanderung durch die größten Climats.

Höhenmeter

fast keine. Schwierigkeit: sehr leicht. Ideal für Anfänger oder Verdauungsspaziergang zwischen Verkostungen.

4. Der Wald von Châtillon (18 km, 6 h, Rundweg)

Von Châtillon-sur-Seine durch den Forêt domaniale (9.000 ha). Seine-Quellen, archäologische Stätte, bewaldetes Plateau.

Höhenmeter

400 m. Schwierigkeit: mittel. Saison: Sept.–Nov. (Hirschbrunft, Pilze).

5. Der GR 7, von Dijon zu den Hügeln von Nolay

Der GR 7, ein europäischer Fernwanderweg, der die Vogesen mit den Pyrenäen verbindet und der Wasserscheide folgt, durchquert die Côte-d’Or von Nordosten nach Südwesten: Grancey-le-Château-Neuvelle, die Dijoner Ebene, dann die Hügel von Nolay, bevor er in die Saône-et-Loire führt. In Sainte-Foy, einem Weiler von Val-Suzon, kreuzt er den Ausgangspunkt des GR 2.

Schwierigkeit

Anspruchsvoll. Fernwanderweg ohne technische Passagen, aber mit hoher Tageskilometerleistung: Rechnen Sie mit vier bis fünf Wandertagen für die Durchquerung des Departements, mit Übernachtungsreservierung jeden Abend.

Beste Saison: April bis Juni und September–Oktober.

Die Wanderung aufs Gelände vorbereiten

Kein Hochgebirge, Distanz allein sagt wenig. Morvan: Granitwege nach Regen schwer und rutschig. Auxois: Abstiege zum Armançon glitschig. Reben: wenig Schatten im Sommer. Route nach aktuellem Wetter wählen.

Karten, Markierung, Tracks

Rot-weiße GR-Markierung zuverlässig, aber fehlende Schilder kommen vor. IGN offline laden. GPS-Track hilft, ersetzt keine Karte. Lokale Schleifen oft gelb, an jeder Gabelung beide Marken prüfen. Tore schließen, keine Reben betreten.

Am Vorabend

Stundenwetter, Brandrisiko, lokale Einschränkungen. Herbst: Treibjagden, Warnwesten, ggf. Voie verte wählen. Bei Alleinwanderung Unterkunft die Etappe mitteilen.

Wasser und Verpflegung

Läden schließen früh und nicht täglich. 2 l/Person im Sommer, mehr auf der Voie des Vignes. Saulieu, Semur, Châtillon zum Einkaufen. Morvan-Gîte kann Lunchpaket vorbereiten, bei Buchung fragen.

Übernachten bei Mehrtagesrouten

Tour du Morvan Etappe für Etappe planen. Nicht alle 15 km eine Unterkunft. Mindestens die ersten zwei Nächte buchen (Mai–Sept., lange Wochenenden).

Den Tour du Morvan aufteilen

Erste Versuche: 3–4 Tage um Lac des Settons und Saint-Agnan, Etappen 15–20 km. Leichter Halbtag nach langem Anstieg. Nicht jedes Dorf hat Abendrestaurant. B&B oft 70–110 € für zwei. Bargeld mitnehmen.

Wildcampen und Feuer

Ein-Nacht-Biwak ≠ allgemeine Erlaubnis. Regeln je Gemeinde, Reservat, Privatland, Brandrisiko. Eigentümer fragen, spät ankommen, früh gehen, kein Feuer. Kocher bei Dürre ggf. verboten. Müll mitnehmen.

Die richtige Saison wählen

April–Mai: Grün, Bäche, weniger Hitze, Wege noch matschig. Juni oft bester Kompromiss. Juli–Aug.: früh starten auf offenen Auxois-/Weinbergstrecken; Hut und Sonnenschutz.

Herbst: prächtig, aber anspruchsvoll

Sept.–Nov.: Farben in Châtillon und Morvan. Auch Lese, Jagd, frühe Dunkelheit. Warme Schicht, Stirnlampe, Regenzeug. Letzten Bus/TER notieren.

Orte respektieren

Keine Trauben pflücken, Pilze nur mit Kenntnis der Regeln. Hunde an der Leine bei Vieh und in Reservaten. An belebten Wegen (Semur, Fontenay) keine Bluetooth-Boxen.

Häufige Fragen

Braucht man einen Guide zum Wandern in der Côte-d'Or?
Nein, GR und PR sind gut markiert (rot-weiß / gelb). IGN 1:25.000 und Handy-GPS reichen. Guide hilft bei weglosen Touren tief im Morvan.
Darf man in der Côte-d'Or biwakieren?
Ein-Nacht-Biwak (Sonnenuntergang bis -aufgang) wird im Morvan und in Staatsforsten oft toleriert, diskret, kein Feuer. Wildcampen verboten. Für Mehrtage: Camping und Gîtes d'étape.

Noch eine Frage?

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Quellen

  1. Parc naturel régional du Morvan: GR de Pays
  2. IGN: Côte-d'Or hiking maps
  3. Côte-d'Or Tourisme: Walking trails
  4. Visorando: Côte-d'Or route guides
  5. Bourgogne-Franche-Comté Tourisme: Hiking
  6. Bibracte: Tour du Morvan des Sommets
  7. Fédération Française de Randonnée: GR Côte-d'Or